Was ist eigentlich ein Trauma?

„Christian, Julia, ich habe da ein Problem und weiß nicht weiter“, das hören wir oft. Viele Menschen suchen Beratung in der Ehe, Familie, traumatische Erfahrungen etc. Ausgehend von einer Trauma-Berater-Schule in Kolumbien, gegründet von Schweizern, hat dieses Team die Vision, Berater für die Trauma-Bewältigung auszubilden und diese Hilfe zu multiplizieren. Für eine Woche standen sie uns mit ihrer Hilfe bei, leider konnten wir sie nicht bei uns behalten. Die Teilnehmern der Workshops in der Provinz Loja und unser Team von SIM, erhielten aber Werkzeuge für die ersten Schritte. Grundlegend war zu verstehen wie Traumata enstehen und wie sie erkannt werden können. Wie können wir sie im Zusammenhang mit unsrem Glauben sehen und der Fakt, dass man Heilung erfahren kann. Wir beten, dass dieser Dienst sich multipliziert und viele Menschen Hilfe in ihren hoffnungslosen Situationen bekommen.

Training für Gemeindegründung

In unserem Dienst der Gemeindegründung ist es uns ganz wichtig Christen zu zeigen, dass sie nicht nur gerettet sind in Jesus, sondern gleichzeitig eine neue Aufgabe bekommen haben – BOTSCHAFTER für IHN zu sein, in einer verlorenen Welt (2 Korinther 5:17-21). Wir arbeiten dabei auf eine Weise wie es uns Jesus, die Apostel und die ersten Gemeinden in der Bibel zeigen – auch unter T4T (training for trainers) weltweit bekannt. Unser neu geformtes Gemeindegründungs-Team dürfte ich in diesem Ansatz schulen. Dabei geht es um ganz grundlegende, oft in den Hintergrund geratene Prinzipien und Modele, die uns bspw. in der Apostelgeschichte aufgezeigt werden. Kern dabei ist, dass jeder Christ seine Identität als „Menschenfischer“ sieht und die Werkzeuge hat um den Befehl „Jünger zu machen in allen Völkern“ ausführen zu können. Die Ernte ist reif nur es gibt so wenige die gehorsam sind und Ernten. Wow, wir hatten viele Aha-Effekte und sehen wie Gott am Werk ist. Schreib uns wenn du interessiert bist, auch in Deutschland kommt diese Bewegung auf. Es ist keine neue Gemeinde, kein Event, es geht um gehorsame Nachfolger von Jesus.

… die regnerische Zeit hat nun nach vielen Monaten der Trockenheit eingesetzt. Da muss man gleich mal den Schirm testen und zusehen wie sich die Straße in einen Bach verwandelt. Nun gibt es bei uns auch wieder viele Erdrutsche und Steinschläge, die das Reisen schwerer machen. Die Bauern mit ihren Bullen und dem Milchvieh freuen sich aber. Da gibt’s wieder mehr Joghurt und Käse, dafür ist unser Dorf bekannt.

Leben im hier und jetzt

Wir schauen einmal wieder auf ein vergangenes Jahr zurück. Dabei fällt auf, dass wir so oft warten, bis sich etwas verändert, verbessert, zum Guten wendet. Irgendwie ist es nicht einfach im hier und jetzt zu leben. In unserem Dienst, in unserer Familie und ganz persönlich habe ich festgestellt: Das ist die Realität.

Auf dem Bild habe ich mit den Jungs den Colambo (3.100 m, Hausberg unseres Dorfes) bezwungen – dank dem Auto. Dort sollte schon lange ein Repeater für unser Radio stehen. 2016 im April wurde uns die Lizenz entzogen und die Ausschreibung für die neuen Lizenzen ziehen sich immer noch hin. Wir warten nun schon fast zwei Jahre. Ist es Gott nicht wichtig, dass die vielen Hörer aus Loja wieder ihr Radio „Wellen der Hoffnung“ haben? Möchte Gott nicht noch viele Menschen in den Bergregionen erreichen mit den geplanten neuen Sendern? Gott scheint andere Pläne zu haben. Bei dem ganzen sollten wir allerdings nicht verzweifeln und auch nicht hilflos zusehen.

 

»Seid still und erkennt, dass ich Gott bin; ich werde erhaben sein unter den Völkern, ich werde erhaben sein auf der Erde!« Der HERR der Heerscharen ist mit uns, der Gott Jakobs ist unsere sichere Burg! (Sela.)

Psalm 46,11-12 (Schlachter 2000)

 

In diesem Psalm wird Gott als feste Burg beschrieben, mitten in den harten Kämpfen. In anderen Übersetzungen steht in Vers 11 „Lasst ab…“ (NBH, ELB) oder „hört auf!…“ (HFA) und in einer englischen Übersetzung wird angedeutet „stop [your fighting]…“ (HCSB). Höre auf zu kämpfen und konzentriere dich wieder auf Gott – weißt du eigentlich wer an deiner Seite kämpft, wer deine Burg ist? Ich glaube, oft fehlt mir das. Ja, es ist gut sich voll im Dienst einzusetzen, immer zu beten… aber dabei nicht zu vergessen, wer Gott unser Schöpfer ist, was er in Jesus für uns getan hat, das er die Welt in seiner Hand hat.

Die ganze Bibel ist voller Geschichten mit Persönlichkeiten, die auf Gott warteten im Kampf ihres Lebens und denen Gott immer wieder zeigen musste, wer er ist. Am Ende dieses Jahres, im Kampf an verschiedenen Fronten möchte ich dich mit einer Geschichte Elisas ermutigen – lies 2. Könige 6,8-23. Dieses Heer Gottes ist immer um dich, diese Autorität Gottes ist immer bei dir und in seiner Autorität hat er uns sogar in die Welt gesandt, Jünger zu machen (Matthäus 28,18-20).

 

Dann betete Elischa: „Jahwe, öffne ihm doch die Augen!“ Da öffnete Jahwe die Augen des Dieners, und er sah auf einmal, dass der ganze Berg rings um Elischa von Pferden und Streitwagen aus Feuer wimmelte.

2. Könige 6,17 (NBH)