Wir sind Julia und Christian und befinden uns seit August 2014 in Ecuador, begleitet werden wir von unseren beiden Söhnen Levi und Jona. Wir sind unterwegs – daher „en camino“ – mit einem Auftrag! In die Stadt und Provinz Loja hat es uns gezogen, einem abgelegenen Fleckchen Ecuadors. Dort arbeiten wir zusammen in einem Internationalen Team um Zeugnis von dem zu geben, was unser Leben selber sehr bewegt.


Was uns bewegt
Dass Gott durch Jesus Christus einen Weg gemacht hat, damit jeder Mensch wirklichen Frieden in seinem Leben finden kann. Jesus Christus starb für unsere Sünden, er ist wieder auferstanden und lebt. Wir dürfen das Geschenk des neuen Lebens in IHM annehmen und dann gilt es JESUS nachzufolgen – mit allem, was wir haben. Niemand findet echten Frieden und Sinn im Leben bis er JESUS kennenlernt – kennst du IHN? Kennst du deinen Schöpfer? Es gibt kein besseres Leben, als das an der Seite des Schöpfers. Es ist nicht immer leicht – aber es ist voller Hoffnung, Freiheit, mit Kraft durch Gottes Geist und wie gesagt das einzige Leben mit Sinn.

Was wir tun?
SIM (Serving in Mission) unsere Organisation, arbeitet in verschiedenen Bereichen um Menschen Zeugnis von Jesus Christus zu geben. Das tun sie durch medizinische Arbeit, Studentenarbeit, in Familien, Radiostation, Schulungen für Pastoren, Bibeltraining, Jüngerschaftskurse, Materialien oder Seelsorge. Ganz wichtig – die Arbeit soll mit und durch die lokale Gemeinde getan werden. Nach einem Jahr der Orientierung mit Sprache auffrischen, Kultur lernen, Dienste der Mission begleiten, drei Monate Einsatz an der peruanischen Grenze in Macará und neuen Freunden, kristalisieren sich neue Aufgaben heraus.  Christian arbeitet im ESi Programm mit um bibeltreue, von Gottes Gnade angetriebene Leiter, Mitarbeiter und Pastoren zu schulen. Wir arbeiten ebenfalls im Radio und im technischen Bereich der Mission mit.

Seit Januar 2017 leben wir im ländlichen Gonzanamá und fokussieren uns auf fünf Kantone, in denen etwa 67.500 Menschen in den Bergen leben. Nach unserer Studie 2015, gibt es hier nur etwa 150 Christen (0,2 %). Mit einem einfachen und reproduzierbaren Jüngeschafts-Prozess – abgeschaut von unserem HERRN und den Aposteln – und mit viel Gebet, sind wir an der Arbeit. Jeder Jünger, soll Jünger machen, welche wieder Jünger machen. Es ist spannend, die ersten Früchte zu sehen.

Warum Ecuador/Loja?
Ein Grund unserer Wahl war die Führung Gottes, Schritt für Schritt, in diese Region. Wir haben großen Frieden im Herzen! Unter anderem hat es uns nach Lateinamerika gezogen, da wir beide Erfahrungen auf diesem Kontinent haben und Spanisch sprechen. Ein zweiter Grund ist die noch sehr „resistente“ Region Loja. Etwas veraltete Statistiken zeigen, dass schlappe 0,1 % der Bevölkerung dieser Provinz Jesus kennen und eine Beziehung zu ihm haben. Auch nach unseren neusten Erkenntnisse der Studie hat sich nicht viel geändert.  Die Provinz Loja besitzt einer der wichtigsten Wallfahrtsorte Lateinamerikas, trotzdem wissen so wenige von der rettenden Beziehung zu Jesus Christus. Unter den Christen herrscht teilweise eine große Verwirrung durch falsche Lehren wie dem „Wohlstandsevangelium“, der „Wort-des-Glaubens-Lehre“ und vielen Sekten. Deshalb sind wir hier unterwegs!