Berg auf, Berg ab


Ja, unser Nomadenleben geht weiter, hier mal zur Abwechslung auf dem Schlitten, während einer Familienzeit im Bregenzerwald. Unsere Reise durch die Zeit in Deutschland hat uns schon durch verschiedenes Terrain gebracht. Mal ging es wie mit dem Schlitten langsam bergauf, dann saust man wieder den Berg hinunter.

Vier gefüllte Monate sind vergangen: Ankommen, Einziehen, Formulare ausfüllen, Operation, Weihnachtszeit, weiterbilden, Berichte geben, auftanken, Ärzte besuchen, Neues einordnen, Kindergarten, ganz viel Schnee, an Ecuador denken, mit Menschen in Ecuador reden, Besuche machen und noch mehr Besuche machen, sich die Sinnfrage stellen, Familien genießen, vertraute Orte besuchen, Stress, Pause machen, Konferenzen, Familie sein… wir fünf sind alle auf die eigene Weise überwältigt. Jesus hat uns einen Rat gegeben, wir auch durch solche Zeiten mit Freude gehen können.

Dies habe ich zu euch geredet, damit meine Freude in euch sei und eure Freude völlig werde. Dies ist mein Gebot, dass ihr einander liebt, wie ich euch geliebt habe. Größere Liebe hat niemand als die, dass er sein Leben hingibt für seine Freunde. Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch gebiete.

Johannes 15,11-14

Wow, ich denke oft, dass ich andere Sachen brauche, damit ich mich so richtig freuen kann. Aber Jesus weißt mich darauf hin: „Ich bin am Kreuz für dich gestorben, weil ich dich so liebe. Liebe du so die Menschen, die dich umgeben. Dann wird deine Freude vollkommen sein“. Unsere Freude ist vollkommen, wenn wir in der Bestimmung von Jesus leben. Jesus starb für meine Sünden, damit ich in liebender Gemeinschaft lebe mit ihm und anderen. Unsere Reise ist oft nicht einfach, aber sie gibt Freude, weil wir als Freunde von Jesus eine so große Hoffnung haben und eine so wertvolle Botschaft für die Welt.

Nomadenleben

Wir ziehen mal wieder weiter. Sicher eines der schwierigen Elemente unseres Lebens ist der ständige Umbruch. Nun geht es für uns in den Dienst nach Deutschland. Etwa für ein Jahr. Letzten Donnerstag haben wir unser Hab und Gut von Gonzanamá nach Loja verfrachtet – das alles mit Fieber und Erkältung. Am Samstag treten wir dann die Reise über den großen Teich an. Wir gehen mit einem weinenden und einem lachenden Auge zurück. Natürlich freuen wir uns sehr auf euch alle in Deutschland und dieses Mal haben wir richtig viel Zeit für Besuche und um Leben mit euch zu teilen. Dann bis bald im deutschen Land!

Gemeinden mit Vision

Am vergangen Sonntag haben wir einige abgelegene Plätze der Provinz Loja besucht und Gemeinden ermutigt. Wir wurden eingeladen zu predigen und sprachen über Trainings für Jüngerschaft und Gemeindegründung. Menschen passioniert für Jesus und von Ihm vorbereitet haben auch uns ermutigt. Gott arbeitet oft im Verborgenen, sein Geist leitet Menschen und er befähigt uns die Arbeit zu tun, die er uns selbst aufgetragen hat – Jünger zu machen in aller Welt. Wir sind gespannt, was Gott vor hat! Die Provinz lässt uns mit ihrer Schönheit immer wieder über unserer Schöpfer staunen. Wir wollen dich ermutigen zu beten und die Augen offen zu halten, wo Gott dich in deinem Umfeld gebrauchen will.