Loja City hat uns wieder

Etwas mehr als vier Monate sind schon an uns vorbeigesaust, seit unserer Rückkehr nach Ecuador. Wir sind zurück wo wir 2014 angefangen hatten – in der Provinz Stadt Loja. Warum zurück in der Stadt, seid ihr nicht bewusst in den ländlichen Teil der Provinz gezogen? Ja, unser Herz war auf dem Land, auch unseren Kindern hat es dort sehr gefallen und wir waren im Element. Gott hatte andere Pläne!

Gott hat uns, besonders Christian, in die Leitung berufen. Das wäre die Kurzform der Geschichte. In Realität war es ein etwas längerer Prozess. Am Ende unseres ersten Einsatzes (Aug. 2014 – Okt. 2018) wurde Christian für die Wahl des Direktors von SIM Ecuador nominiert und schlussendlich gewählt. Es war für uns eine längere Zeit mit Fragen, Überlegungen, Gebet und Gottes Wort, um zur Entscheidung zu kommen und die Nominierung anzunehmen. Das bedeutet nun, ein etwa 20-Einheiten-Team (2/3 Familien) zu leiten, das stark am wachsen ist. Viele Aufgaben: Personal, Administration, Finanzen. Aber besonders auch Vision wo es hingeht, Dienste die wir tun oder auch nicht, Entscheidungen über unsere Ressourcen treffen und… wir sind immer noch Teil des Teams für Gemeindegründung und Jüngerschaft.

Hier möchten wir in den nächsten paar Wochen, kurz und knapp unsere Dienste von SIM Ecuador und unser Team vorstellen… unser Vorsatz, jede Woche einen Eintrag ;)…

Lebenszeichen

Ja, uns gibt es noch! Nach unseren zehn Monaten in Deutschland und Ausreise im Juli diesen Jahres, sind wir nun wieder voll in Ecuador angekommen. Die neuen Aufgaben füllen unseren Alltag aus, wir treffen alte Bekannte und lernen neu Menschen kennen. Bei so vielem merken wir, dass wir schon 4,5 Jahre hier verbracht haben. Die Jungs gehen in die Vorschule. Morgen fängt auch die wieder an, denn seit etwa eineinhalb Wochen war unser Land lahmgelegt.

Und gerade deshalb möchten wir ein Lebenszeichen geben. Wir sind durch Tage der Unsicherheit gegangen – hier könnt ihr das nachlesen – und haben neu erfahren, welche Kraft im Gebet steckt und wie Gott immer und alles unter Kontrolle hat. Als Leiter von SIM Ecuador das Team durch diese Unsicherheit zu führen und Entscheidungen zu treffen, war gleich mal ein heftiger Einstieg.

Ihr dürft wieder auf mehr Aktivität auf diesem Blog gespannt sein!

Berg auf, Berg ab


Ja, unser Nomadenleben geht weiter, hier mal zur Abwechslung auf dem Schlitten, während einer Familienzeit im Bregenzerwald. Unsere Reise durch die Zeit in Deutschland hat uns schon durch verschiedenes Terrain gebracht. Mal ging es wie mit dem Schlitten langsam bergauf, dann saust man wieder den Berg hinunter.

Vier gefüllte Monate sind vergangen: Ankommen, Einziehen, Formulare ausfüllen, Operation, Weihnachtszeit, weiterbilden, Berichte geben, auftanken, Ärzte besuchen, Neues einordnen, Kindergarten, ganz viel Schnee, an Ecuador denken, mit Menschen in Ecuador reden, Besuche machen und noch mehr Besuche machen, sich die Sinnfrage stellen, Familien genießen, vertraute Orte besuchen, Stress, Pause machen, Konferenzen, Familie sein… wir fünf sind alle auf die eigene Weise überwältigt. Jesus hat uns einen Rat gegeben, wir auch durch solche Zeiten mit Freude gehen können.

Dies habe ich zu euch geredet, damit meine Freude in euch sei und eure Freude völlig werde. Dies ist mein Gebot, dass ihr einander liebt, wie ich euch geliebt habe. Größere Liebe hat niemand als die, dass er sein Leben hingibt für seine Freunde. Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch gebiete.

Johannes 15,11-14

Wow, ich denke oft, dass ich andere Sachen brauche, damit ich mich so richtig freuen kann. Aber Jesus weißt mich darauf hin: „Ich bin am Kreuz für dich gestorben, weil ich dich so liebe. Liebe du so die Menschen, die dich umgeben. Dann wird deine Freude vollkommen sein“. Unsere Freude ist vollkommen, wenn wir in der Bestimmung von Jesus leben. Jesus starb für meine Sünden, damit ich in liebender Gemeinschaft lebe mit ihm und anderen. Unsere Reise ist oft nicht einfach, aber sie gibt Freude, weil wir als Freunde von Jesus eine so große Hoffnung haben und eine so wertvolle Botschaft für die Welt.