Gemeindegründung auf dem Land

Sein Wissensdurst und Drang zu Philosophie und Weltanschauungen brachten Edgar auf verschiedene Pfade. Er kommt aus einem kleinen, abgelegenen Dorf in der Loja Provinz und da staunt man nicht schlecht, wenn er einen mit perfektem Englisch anspricht. Die Bibel interessierte Edgar, aber eben als ein Buch, eine Anschauung von vielen. Über Verbindungen rutschte er auch in Drogen und schließlich kam die Nacht in der eine Überdosis fast sein Leben beendete. Im Delirium sieht er sich buchstäblich in der Hölle. In dieser Erfahrung öffnet Gott sein Herz und Edgar vertraut danach sein Leben Jesus an. Er hatte vorher schon öfters mit Missionaren in Loja die Bibel auf Englisch studiert, so wendet er sich gleich an sie und wir bekommen wieder Kontakt. Nun wohnt er weiter auf der Finca (Hof) abgelegen von jeglichen anderen Nachfolgern Jesus. Sein Herz brennt für IHN, aber er hat keine Gemeinschaft mit anderen Gläubigen.

Hier kommt unser Team „Gemeindegründung“ ins Spiel. Genau diese Menschen versuchen wir mit anderen Gläubigen zu verbinden, wir besuchen sie, wir trainieren sie, damit auch bald ihre Familien, Freunde und Nachbarn konkret das Evangelium hören. Vor ein paar Wochen durften wir Edgar taufen, im Beisein von etwa 30 Familienmitgliedern. Wow, was für eine Chance gleich allen von der Hoffnug in Jesus weiterzusagen. Wir hatten sehr gute Gespräche. So gibt es viele vereinzelte Christen in der Provinz Loja oder kleinen Hausgemeinden. Mit ihnen gehen wir zusammen Schritte um die vielen Täler und Höhen zu erreichen.